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Softshell-Bekleidung beim Radfahren

Bei kühlem Wetter hält Softshell-Bekleidung den Fahrtwind ab und wärmt stärker als eine dünne Windjacke. Softshell gibt es meist als Jacke aus elastischem Material, das wärmt, Ihnen Bewegungsfreiheit lässt und etwas vor Nässe schützt. Es eignet sich für trockene bis leicht feuchte Fahrten.

Was Softshell beim Radfahren leistet

Eine Softshelljacke sitzt oft körpernah und macht die Bewegung auf dem Rad mit. Je nach Modell hält sie Wind ab, wärmt durch eine angeraute Innenseite und lässt Feuchtigkeit nach außen entweichen. Sie eignet sich für zügige Fahrten, wenn eine Regenjacke zu warm oder zu wenig atmungsaktiv wäre.

Da die Eigenschaften je nach Modell variieren, prüfen Sie, ob die Jacke tatsächlich winddicht ist, wie viel Wärme sie bietet und ob sie nur wasserabweisend oder ausdrücklich wasserdicht ist. Wasserabweisendes Material hält leichtem Nieselregen oder Spritzwasser stand, schützt aber nicht automatisch bei längerem Regen.

Wann Softshell beim Radfahren passt

Softshell eignet sich für kühle, windige Tage, an denen es überwiegend trocken bleibt. Sie eignet sich auch bei Nebel, feuchter Luft oder einem kurzen Schauer. Besonders angenehm ist sie bei längeren oder sportlichen Fahrten, wenn Sie eine warme, bewegliche Schicht brauchen und starkes Flattern vermeiden möchten.

Ein Test mit sechs Softshelljacken nennt für die meisten Modelle etwa 0 bis 10 °C als groben Richtwert. Welche Temperatur passt, hängt auch von der Kleidung darunter ab. Ihr Wärmeempfinden und die Anstrengung zählen ebenfalls. Bei einer zügigen Fahrt reicht oft weniger zusätzliche Wärme als bei einer langsamen Tour. Wählen Sie die Kleidung so, dass Sie während der Fahrt nicht überhitzen. In längeren Pausen fühlen Sie sich anders als während der Bewegung.

Wann eine Hardshell besser schützt

Bei längerem oder kräftigem Regen ist eine wasserdichte Hardshell in der Regel die verlässlichere Außenschicht. Eine Hardshell ist eine Regenjacke für stärkeren Wetterschutz. Achten Sie neben dem Oberstoff auch auf die Nähte: Unversiegelte Nähte können den Regenschutz begrenzen.

Softshell passt, wenn Schutz vor Wind und Kälte wichtiger ist als Schutz vor anhaltendem Regen. Bei einer kalten, nassen Fahrt können Sie eine wasserdichtere Jacke über der Softshell tragen, wenn beide zusammen bequem sitzen und Ihre Bewegung nicht einschränken.

Passform und Schichten prüfen

Probieren Sie die Jacke auf dem Rad in Ihrer üblichen Sitzposition an. Ärmel und Rücken sollten ausreichend bedecken, ohne dass der Stoff beim Greifen zum Lenker spannt. Wenn Sie bei langsamen Fahrten oder bei großer Kälte zusätzliche Kleidung darunter tragen möchten, prüfen Sie, ob genug Platz bleibt.

Richten Sie die Wahl nach dem erwarteten Wetter: Softshell eignet sich für kühle, windige Fahrten mit wenig Niederschlag. Wenn die Wettervorhersage anhaltenden Regen ankündigt, nehmen Sie eine wasserdichte Regenjacke mit. Je nach Temperatur und Fahrintensität können Sie eine dünne Schicht darunterziehen. Welche Schichten passen, hängt vom Softshellmodell ab.