Fahrradhose
Wer längere Radtouren plant oder aber häufiger mit dem Fahrrad unterwegs ist, weiß spezielle Radbekleidung und Fahrradhosen besonders zu schätzen. In Jeans oder normaler Freizeitkleidung merkt man nämlich schnell, dass sich Stellen wundscheuern, die Hose kneift und einengt. Wer einmal eine gute Fahrradhose ausprobiert hat, wird sich nie wieder ohne spezielle Radhose auf sein Bike setzen. Warum?
Zum ersten verwenden die Hersteller von Fahrradhosen spezielle Materialien. Diese machen nicht nur jede Bewegung mit, sondern liegen auch kaum spürbar an, engen nicht ein und sind zudem atmungsaktiv. Je nach Fahrgewohnheiten gibt es dünnere oder dickere, winddichte Modelle für die entsprechenden Jahreszeiten.
Ob Sie eine kurze, mittellange oder lange Fahrradhose bevorzugen, ist unerheblich. Wichtig ist, dass diese richtig sitzt und über ein anatomisches Sitzpolster verfügt. Modelle vom Discounter sehen zwar ähnlich aus, begnügen sich aber oft mit einer einfachen, dünnen Schaumstoffeinlage. Das reicht nicht aus. Sitzpolster sollten anatomisch geformt und unterschiedlich dick sein. Nur so schützen sie empfindliche Stellen, ohne zu reiben oder zu scheuern. Ganz wichtig ist auch, dass der Käufer darauf achtet, eine spezielle Fahrradhose für Damen oder Herren auszuwählen. So genannte Unisex-Modelle taugen nichts.
Fahrradhosen bestehen in der Regel aus mehreren Stoffbahnen. Hochwertige Modelle verwenden bis zu sechs oder acht verschiedene Stoffbahnen, damit die Fahrradhose passgenau sitzt. Wichtig ist, dass die Bahnen durch Flachnähte miteinander verbunden sind, die nicht reiben können. Am besten, Sie probieren die Fahrradhose vor dem Kauf einfach einmal an. Dann spüren Sie sofort, ob sie gut sitzt, ob das Sitzpolster zu breit, zu lang, zu dünn oder zu dick ist.
